Samstag, 20. September 2008

Day 2 in Bishop's Stortford

Samstag morgen wachte ich von selber gegen 8 Uhr auf und machte mich fertig. Meine Gastfamilie schlief noch. Ich versuchte Jola zu erreichen, mit der ich damals meine ersten 6 Wochen bei meiner ersten Familie verbrachte. Jola selber verließ ihre Familie - die waren auch total grausam - und ging nach London, wo sie Spiele testete und so. Wir haben uns auch weiter in London gesehen und ich hatte Glück, denn dieses Wochenende war ihr letztes in London.
Leider erreichte ich sie nicht. Ich schrieb meiner Family einen Zettel und verließ um ca. 10 Uhr das Haus und lief erstmal "meinen Weg" zur Victoria Station. Und da war wieder das Gefühl: "Wow, ich bin in London!!!" Alles erschien so fremd und gleichzeit vertraut. Ich fotografierte auch alles von Sightseeing Schilder bis zur Bushaltestelle, denn früher kam mir dies so normal vor, aber nun war es eine schöne Errinerung.

Bei der Victoria Station lud ich erst einmal mein Handy auf und nahm, nachdem ich auf meine Oyster Karte Geld getan hatte, den Bus zu Marble Arch. Da es noch so früh war, war die Oxford Street noch sehr leer, was angenehm war :) Ein ungewohntes Bild... Ich lief die ganze Oxford Street entlang bis zum Oxford Circus und entschied mich über einen kleinen Umweg in der Regent Streets wieder in die kleinen Gässchen zu gehen.


Das schöne an London ist, dass egal wie lange man in London lebt, immer noch viele Gegenden / Straßen findet, die man noch nie gesehen hat. Und so war es auch. Plötzlich war ich in sehr kleinen Gässchen mit süßen kleinen Häusern mit Geschäften drinnen und alle Häuser ware noch sehr bunt angemalt. Ich hätte wirklich glauben können, dass ich im 19. Jahrhundert wäre. Einfach unglaublich! Und dabei sah ich noch "moderne Kunst". Ich habe diese Steckdose schon einmal in einer Zeitung gesehen, aber wußte nie, wo sie denn genau war. Nun weiß ich es ;-)





Ich wollte in Richtung des British Museum laufen und kam bald an der Tottenham Court an, nachdem ich den Soho Square fand. Auf dem steht ein putziges kleines Häusschen und darum ist ein Mini Park. Das habe ich auch noch nie gesehen ;-)
Nun war ich am Tottenham Court, aber wußte nicht, wie es von dort zum British Museum geht. Ein Schild gabs natürlich nicht. Ich ließ mich einfach treiben, da ich die ungefähre Richtung kannte. In der Zwischenzeit rief Jola mich an und wir machten eine Uhrzeit und Treffpunkt für später aus. Ich lief einer deutschen Familie hinterher, die, so glaubte ich richtig, ebenfalls zum British Museum wollten und sie führten mich auch hin *jubel*
Naja, die Ausstellung besuchte ich nicht, aber ich hatte damals keine Fotos gemacht und holte das nun nach.


Nun musste ich mich aber beeilen, da ich noch Geld von der Bank holen wollte und dann zur Liverpool Station fahren musste. Ich lief im Affentempo die ganze Oxford Street entlang, aber habe die "Barclays Bank" nicht gefunden *arg* Jede andere Bank, teilweise mehrmals, aber nicht Barclays und nur da kann ich kostenlos abheben. Die ganze Oxford Street ist sehr lang und ich gab es auf, da ich sonst zu spät gekommen wäre. Ich stieg also in die Tube und fuhr zur Liverpool Station. Dort suchte ich alle Automaten ab und natürlich gab es Barclays nicht. Die nächste Filiale, war weiter weg und so gab ich auf und holte eben mit Aufpreis Geld am Automaten.


Dann sah ich nach langer Zeit Jola wieder. Wir gingen direkt zum Zug und sie erzählte mir, wie sie die letzten Monate verbracht hatte. Und wir redeten viels übers Studium. Sie wurde zwar in London angenommen, aber geht nun nach Gelsenkirchen BWL studieren, also in meiner Nähe *freu*


Und dann waren wir da: In Bishop's Stortford. In dem Ort, wo ich das letzte Mal vor ca. einem Jahr in September war. Ein irres Gefühl und auch so vertraut. Wirt liefen erst am Kino und Club vorbei, wo wir früher waren und dann über die kleine Brücke zum Internet Cafe. Früher war dort das Au-Pair Sonja und anscheinend haben sie eine neue. Sah jedenfalls so aus ;-)


Wir liefen dann die kleine Einkaufsstraße entlang und gingen in die kleinen Läden und wir hatten Glück, denn es war gerade Markt. Unser nächstes Ziel war der riesen Sainsbury und ich hab gar nicht geahnt, wie sehr ich diesen doch vermisst habe. Jola und ich holten uns einen Salat und liefen durch das kleine Einkaufszentrum (am Muffin Break vorbei, wo wir immer waren) zum Park. Das Wetter war total klasse und so errinerte und dies an unser gemeinsames "SonnenWE", wo wir zwei Tage im Park lagen und uns sonnten. Es schien auch gerade Kirmes zu sein, aber die hatte noch nicht auf. Wir saßen direkt neben dem Spielplatz und wir beide begannen paranoid zu werden *lach* Ich meinte zweimal ganz sicher, jeweils meinen Gastvater und meine Gastmutter zu sehen. Bei meiner Gastmutter hätte auch der Kinderwagen gestimmt. Sie waren es zum Glück nicht. Als wir am Brunnen vorbei gingen, wo immer Kinder drin sind, meinte Jola ihren Gastvater zu entdecken *g*

Und das Telefonzellenbild musste ich natürlich machen ;)


Wir liefen dann zurück zur Straße und gingen noch in ein paar Geschäfte und traten dann den Weg zu uns "nach Hause" an. Straßen voller Errinerungen so gingen wir erst zu Jolas Haus. Mit fiel sogar ein, was wir teilweise auf diesem Weg erzählt haben. Auch die Hunde, die immer an einer Ecke los bellten, waren nicht mehr da. Und dann waren da! Jola war es doch unangehm und sie hatte Angst. Das Auto war aber nicht dort, sodass wir schwer vermuteten, dass ihre Gasteltern aufgeflogen waren.


Und nun liefen wir den Weg zu mir und da begann auch das kribbeln bei mir. Ein richtig komisches Gefühl. Den Weg kannte ich doch so gut und bin so oft auch mit Pierce gelaufen.

Auf dem Kreisel in der Nähe, war nun wirklich ein neues Spielplatz. Ich hatte damals davon gehört, dass sie dies planten und anscheinend erfolgreich. Und nun bogen wir in die Straße ab und da war es: Das Haus (von dem ich übrigens noch kein Foto hatte, aber von alles am anderen!) Es stand aber kein Auto vor der Tür, aber die Gardinen oben waren gleich. Anscheinend leben sie noch dort, obwohl sie doch unbedingt noch umziehen wollten. Ich fotografierte das Haus und wer kam? Der Nachbar und guckte komisch. Sofort fing ich an Jola zu fotografieren *huuust* Hoffentlich erzählt er meinen ehemaligen Gasteltern nicht, dass das zwie komische Mädchen waren, die Fotos vom Haus gemacht haben ^^

Wir liefen noch etwas herum und schlugen dann den Weg zu Pierce Nursery ein.

Dort ist auch Sainsbury's, den wir gleich stürmten. Ich kaufte Möhren mit Dips und Jola Donouts. Man gönnt sich ja sonst nichts ;-) Und es war unser / ihr letztes WE.

Nach ein paar Fotos mit dem Postkasten (ein kleines Mädchen stand daneben und traute sich nicht einen Brief einzuwerfen)

Dann machten wir Rast auf der Wiese vor dem Spielplatz.

Und ließen es uns nicht nehmen noch einmal zu schaukeln, wobei uns - vor allem mir - total schlecht war ^^

Dann ging es langsam zurück zum Ort und auch zum Bahnhof. Natürlich nicht ohne ein Bild mit dem Schild zu machen ;) Wer weiß, wann wir wieder her kommen.


Zu Hause angekommen, befürchtete ich schon, dass die Kinder bereits im Bett wären, aber sie waren es zum Glück nicht und so konnte ich die Zwillinge nochmal mit Baden, was ich unbedingt machen wollte. Ach, wenn ich daran denke wie sie damals in der kleinen blauen Wange lagen...

Als die Zwillinge schliefen, kam Nikolas immer runter "Ei-jina" Er wollte unbedingt noch mit mir spielen. Total süß ^^ Wir aßen dann noch zusammen, obwohl ich eigentlich total voll war und dann auch noch Fisch, as ich abgrund tief haße und daher auch seit 15 Jahren nicht mehr gegessen haben. Aber sie gaben sich so Mühe, dass ich es irgendwie mit viel Wasser runter würgte.

Und dann war es auch schon Zeit mich fertig zu machen. Wie damals traf ich mich mit Frederike und Johanna in Camden, um zusammen in den Dublin Pub zu gehen. Zum Glück verschob Rike die Uhrzeit nicht hinten, denn durch das Essen hätte ich es auch nicht mehr geschafft. Und los ging es mit der Tube nach Camden. Wie damals *seufz*

Es war auch total lustig und alt und jung waren da ;-)

Das Schild wollte ich immer mal fotografieren ^^



Um ca. 3 Uhr musste ich dann schon gehen und bis ich dann mit dem Bus zu Hause war, war es 4 Uhr. Ich wollte ja am nächsten Tag wieder früh los *g*

Freitag, 12. September 2008

Au-Pair Revivel in London: DAY 1

Und am Freitag, den 29.08, am Geburtstag meines Bruders *g*, war es so weit: Ich flog nach London!!!

Um 5:30 Uhr brachte mein Vater mich zum Flughafen und nun gab es eine Neuerung. Bei Germanwings muss man nun wie bei Ryanair für Gepäck bezahlen, aber für ein Wochenende wollte ich ja sowieso nur mit leichtem Gepäck reisen und hatte nur einen Rucksack.
Durch die Security Schleife ging und dann hieß es warten: Bis das Flugzeug kommt. So weit so gut, aber dann hieß es, dass das Flugzeug 1 1/2 Stunden Verspätung haben sollte, da es kaputt sei. Wieder warten. Nach 1 1/2 Stunden teilte man uns mit, dass das Flugzeug gegen 10 statt um 7 kommen würde und wir daher einen Germanwings-Gutschein bekämen und wir aber alle wieder nach oben gehen sollten. Ich dachte der Gutschein sei für das Flugzeug, aber als ich um kurz vor 10 wieder einchecken wollte, hieß es, dass er nur für den Flughafen sei. Ich lief also hoch und holte mir noch Essen und Trinken für die 7 Euro. 3 Stunden später als gedacht saß ich also wieder im Flugzeug gen London und erreichte Stansted Airport und schon kamen die ersten Errinerungen wieder hoch. Stansted, wie oft war ich dort schon? Mein erster Gastvater holte mich mehrmals dort ab u.a. mit Laura beim ersten Mal, ich holte Nora ab, als sie zu Besuch kam und fuhr oft nach Hause und verpasste dort auch leider meinen Flug im Oktober.
Ich hatte vorher im Internet bereits einen Bus gebucht und das leider um 8:40, denn diesen hätte ich ja auch locker bekommen, wenn nicht das Flugzeug zu spät gekommen wäre. Zum Glück war dies aber kein Problem und ich nahm ohne Aufpreis den Bus um 11:00 Uhr. Und dann folgt leider das übliche. Während ich noch gar nicht begreifen konnte, dass ich wirklich in England (!!) war, standen wir wieder im Stau und so kam ich noch später an und war erst um 13:30 in London. Wow, war das ein Gefühl die Oxford Street und alles wieder zu sehen. Das was früher Normalität gewesen ist, war nun einfach unbeschreiblich!!!
Ich lief dann direkt zum Haus meiner Gastfamilie, nachdem ich in Victoria ankam. Leider hatte meine Gastmutter meine SMS, dass ich später kam, nicht gelesen, aber so wie es der Zufall war, stand sie gerade im Fenster. Die Twins schliefen noch und Nikolas freute sich total mich zu sehen und wollte die ganze Zeit mit mir spielen. Früher war ich im ja eher egal gewesen und nun wollte er dauernt meine Aufmerksamkeit haben. Meine Gastmutter und ich waren total froh uns wieder zu sehen und tauschten erst einmal aus, was in den letzten 7 Monaten passiert ist.
Gegen 15 uhr wachten die Zwillinge auf und meine Gastmutter setzte sie in die Hochstühle und als ich in die Küche kam, saßen sie da mit ihrer Flasche in der Hand. Ein irrer Moment. "Meine Babys", die es doch gar nicht mehr waren... Sie können auch schon die Treppe hochkrabbeln etc. Und sie versuchen zu laufen. Beide können es ein paar Schritte, aber Thiago ein bisschen besser als Lucas.
Wir wollten dann beim Buckingham Palace zum Spielplatz gehen und das Wetter war super. Der Himmel war grau und es war schwül, aber für Londoner Verhältnisse top! Erst gingen wir dorthin und die Zwillinge lieben es zu schaukeln!

Anschließend gegen wir noch im St. James Park zu einer Wiese, wo Nikolas noch mit einem Jungen Frisbee spielte.

Gegen 18:30 gingen wir zurück, denn die Kinder bekamen allmählich Hunger. Erst bekamen die Twins ihr Essen, was sie super aßen und dann Nikolas. Sie fanden meine Geschenke (Spielzeug für die Kids und Schoko für meine Gasteltern) auch total klasse. Das Wohnzimmer ist nun umgeräumt worden. Die ganzen Möbel raus und eigentlich ein großes Spielzimmer. Abends sieht es immer dementsprechend aus und versuchte mich immer hilfreich zu machen, indem ich alles weg räumte. Wir badeten die Twins dann zusammen und dann tranken sie ihre Flasche im Bett. Niko wollte gar nicht ins Bett und kam immer wieder runter, um mit mir zu spielen. Aber nachdem wir gegessen hatten (mein Gastvater brachte chinesisches Essen mit *yam*), musste auch er. Ich war tot müde, da ich ja so früh aufgestanden war und aufgrund der Zeitverschiebung. Nachdem ich meinen Bruder angerufen hatte, fiel ich in mein altes Traumbett. Riesig groß und urgemütlich. Die Nacht hätte ruhig länger sein können ;)

Donnerstag, 3. Juli 2008

Flüge und Singapur (It's all about shoppingand eating)

Auf dem Flughafen gab ich bibbernd mein Gepäck auch und hatte wahnsinnige Angst, dass ich Übergepäck hatte und mehr Zahlen musste, aber ich hatte mal wieder Glück und knapp unter 25 kg (1,2 Boogie Board, 3,8 Rucksack und 19,8 kg Kilo oder so). Ich gab noch mein Boogie Board beim Sperrgepäck auf und dann gings durch die Schleuse bei einem netten Beamten zum Gate. Ich hatte noch ein paar Dollars über und kaufte dafür Australien Makronen oder sowas (hatte davon nie gehört), denn ich wollte Patricia in Singapur noch etwas mitbringen als dankeschön, dass sie mich so lieb rumführt und sich dafür sogar extra frei nimmt.
Dank Theresas Tipp zog ich mich noch auf der Toilette um in Jogging Hose und so wars auch nicht zu kalt auf dem Flug.
Gegen 23 Uhr ging es ins Flugzeug, wo ich lustigerweise den gleichen Platz hatte wie in der Maschine, in der ich kam. In dem Flugzeug nach Frankfurt übrigens auch, sodass das kein Zufall sein kann und ich hatte noch Angst keinen Fensterplatz zu bekommen ;)



Ich war sehr müde, aber wollte unbedingt noch das Abendessen mitbekommen und musste daher warten, da ich ganz hinten im Flugzeug saß. Bis das dann da war war es 1 Uhr und die Filme waren auch nicht der Knaller. Es gab nur 6 und einer hätte mich sehr interessiert, aber der war natürlich kaputt und ich verpasste den Start auch immer (Die fangen nur einmal alle zusammen an und dann danach noch einmal ). Ich versuchte noch Schlaf zu bekommen und hatte Glück, dass nur noch ein anderer in der Reihe saß und somit der Mittelsitz frei war. Aber wir wurden nach nur 4 Stunden schon geweckt, denn dann gab es Frühstück und danach landeten wir "schon". Um 7 uhr Ortszeit war ich dann angekommen.



Auf der Toilette im Singapurflughafen zog ich mich erst mal wieder normal an und machte mich frisch und es war lustig alles so wieder zu sehen wie vor 4 1/2 Monaten. Ich lief im Neuseeland/Australien Terminal rum und wechselte sodann gleich Geld um, was angeblich kostenlos war. Der Kurs war super. 1 Singapurdollar für 0,46 Euro. Also man bekommt mehr als die Hälfte in Singapurdollar. Ich kaufte mir dann sofort neue Ipod Ohrhörer, die nämlich viel günstiger waren als auch in Australien und ich sie so günstig niemals bekommen würde. Auf dem Flughafen gab es auch einen Hart Rock Cafe und da gab es auch alles sehr günstig (verglichen mit Australien, wo die T-Shirts im Hart Rock Cafe sehr teuer waren.)
Da kaufte ich gleich eins für mich und mein liebes Brüderlein.


Mit dem Shuttlezug ging es zum Hauptterminal und dort versuchte ich erstmal mein Handgepäck aufzugeben, denn ich hatte dabei: Tasche mit eingekauften (Geschenk, T-Shirt, Ohrhörer), eine Umhängetasche und meine großen Rucksack mit Laptop. Dies war möglich und endlich hatte ich nur die Umhängetasche, denn meine Füße taten durch das laufen der letzten Tage schon weg und ich war in Flip Flops, denn ich hatte sonst nur meine schweren dabei (sehr sinnvoll, denn die hatte ich nur 2x an. Beim Hin- und Rückflug) und da tat die Hacke hinten weg.
Danach holte ich mir noch mein weiteres Flugticket und füllte den Schein aus, um den Flughafen zu verlassen und offiziell Singapur zu betretten. Der Mann am Schalter war super nett und wünschte mir schon "Happy Birthday" für den nächsten Tag.



Und dann ging es los. Ich suchte erst einmal den Zug und war denn etwas verwirrt, wie man denn die Zugkarte bekommen und man bekam eine Karte zum ein und auschecken, die man danach gegen Pfand zurück gab. Ich nahm also die S-Bahn oder was das sein sollte in die Stadt und musste ein mal umsteigen. Mir viel gleich auf wie sauber es war und es gab auch Schilder, dass es z.B. 500 Dollar kostet in der Bahn zu essen.

Ich kam an der City Hall aus und stieg erst einmal planlos aus und hinein in das heiß-schwüle-graue Wetter. Ich wollte erst einmal zum Fluss und merkte schon bald, dass es nicht viele Fußgänger gab, denn es gab keine Bürgersteige und ich lief meistens am Rand der Straße. Rein ging es ins erste Shoppingcenter, wo noch alles geschlossen war und ich lief durch und als ich raus kam sah ich auch schon das Riesenrad, was so etwas ist wie das London Eye, nur größer. Nun versuche ich dort hinzukommen, was in Luftlinie nicht weit ist, aber trotzdem sehr schwer zu erreichen, denn dort gab es keine Fußwege und irgendwie schafft ich es und war dort. Normalerweise muss es dort wohl total voll sein, denn es gab extra teurere Expresstickets, aber so früh morgens und dann noch in der Woche war überhaupt nichts los. Ich fragte noch den Mann bei den Tickets, ob es erlaubt war, dass man Kaugummi kaue. Ich hatte sowas im Gedächnis und dachte, dass es aber nur verboten wäre auf die Straße zu spucken und kaufte auch welches bis mich ein Mann so komisch anschaute. Ich schmiss es dann weg und dieser Mann sagte mir, dass Kaugummis generell verboten wären. Sogar der Besitz kostet 1.000 Dollar!!! Da nichts los war, hatte ich meine eigene Kabine (normalerweise 28 Leute)






Meine Füße taten schon weh, aber ich hielt tapfer stand. Wann kam ich denn wieder mal nach Singapur?
Ich schaute mir kurz die Konzerthalle an (sieht wohl aus wie eine Ananas) und lief durch mehrere Shopping Center, wo ich in einem einem Mac Donalds fand. Da wußte ich wenigstens was drin war und natürlich gab es vor 11 Uhr nur Frühstück und es war mal wieder total ekelich. Komische Pancakes und noch irgendetwas undefinierbares. Dort wartete ich bis auch Esprit aufmachte und alles war wieder super günstig, aber ich hatte ja genug gekauft. Nur weil es günstig ist, muss man ja nicht alles kaufen *hust* Ich lief zurück zur City Hall und guckte dabei kurz in ein altes Hotel, was wohl laut meiner Gastmutter sehr wichtig war. Der Stadtteil war einer der ältesten und man konnte auch so einen walk machen, aber meine Füße taten so extrem weh und sie nahm ich die Bahn und für zu Little India. Und dort hatte ich wirklich das Gefühl in Indien zu sein. Für mich, der dort noch nie war, ein tolles Gefühl. Diese ganzen Gerüche...










Ich nahm dann die Bahn weiter nach Chinatown und fotografierte kurz die Bahnstation, was mich kurz darauf bereits eine Rüge des Personals einfing.







Mit schmerzenden Füßen lief ich nach Chinatown, was ziemlich unspektakulär war, denn in Singapur sind Chinesen sowieso überall. Es gab einen großen Foodcourt und ein paar Geschäfte, aber ich fühlte mich sehr fremd, denn ich war die einzige Nicht-Asiatin und fotogtafierte dann auch noch.




Dann ging es wieder zurück zur City Hall, wo ich Patricia treffen wollte und dies tat ich auch. Es war so ungewohnt sie nicht in Neuseeland (woher ich sie von der Tour kannte), sondern in Singapur zu treffen. Sie schlug vor erst einmal Mittagessen zu gehen und ich sagte zu, obwohl mir Mac Donalds noch schwer im Magen saß. Aber das hies zumindest erst einmal sitzen und ich konnte nun schon bei jedem Schritt fast aufschreien vor Schmerz.



Wir gingen dann - natürlich - ins Shopping Center in den Foodcourt und befürchtete schon das schlimmste, denn das, was meine Gastmutter immer bestellte war Fisch oder anderes komisches Getier und sehr scharf. Ich ließ Patricia frei wählen und sie holte 3 Dinge, die nie mehr als 2 Dollar kosteten (ca. 1,30 Euro) und ich war sehr angenehm überrascht, denn es war total lecker. Danach gönnten wir uns auch einen frisc gepressten selbtgemachten Saft für ca. 1,40 Euro. In Australien kostete einer mindestens 4 Euro.




Wir liefen dann weiter und nun fand ich raus, warum niemand auf der Straße lief, denn alles war unterirdisch. Man konnte von einem Shopping Center und zu den Bahnstationen unter der Erde laufen und geäumt natürlich von Shops. Patricia führte mich in ein Shopping Center, wo man ein gutes Foto von der Skyline machen konnte und dann zu einem Duty Free shop, wo ich getrocknete Mangos, eine Spezialität, kaufte. Danach gingen wir in ein anderes Shopping Center und liefen an einer Adidas Bushaltestelle vorbei. Total lustig, denn es waren riesige Schuhe auf dem Dach und sogar ein Bildschirm integriert.
In einem anderen Shopping Center gab es auch einen Louis Vuitton Shop, wo man anstehen musste, um rein zu kommen.
Wir liefen rum und hielten an, um einen Cafe zu besuchen, denn es war bereits nachmittags.
Patricia kaufte sich noch ein Top und weiter gings.
Diesmal in ein japanische Shopping Center.

Und überall bei allen den Restaurants gab es die Gerichte als Beispiel (künstlich natürlich) im Fenster, was sehr lustig aussah.


Ich sah auch die längste Rolltreppe, die ich je gesehen hatte.

Wir kehrten wieder ein und diesmal in ein japanisches Restaurant, was laut Patricia etwas teurer war, aber dennoch sehr billig im Verhältnis. Es gab nur eine Suppe in verschiedenen Ausführungen, weil diese wohl so schwer zuzubereiten ist. Ich nahm die unscharfe, trotzdem ein bisschen scharfe, Sache und es schmeckte erneut gut und ich versuchte auch mit Stäbchen zu essen. Ich wollte auch nicht nach einem Löffel fragen.

Danach ging es ans Ufer, Clark Quay, genannt, was sehr schön war. Aber ich humpelte immer mehr und konnte kaum noch laufen. Die Restaurants waren aber sehr witzig. Eines als Klinik gemacht mit Rollstühle als Stühle und Getränke als Infusionen etc.

Wir machten anschließend noch eine Bootsrundfahrt, die ich eigentlich als Highlight nennen würde und was total schön war.




Leider hieß es dann noch Abschied nehmen. Es war inzwischen 20.30 Uhr und ich musste zurück zum Flughafen. Wieder in der sauberen Bahn.


Inzwischen humplete ich extrem und konnte mich nur noch wieder in den Flughafen schleppen, so weh taten meine Füße. Ich holte mein Gepäck und versuchte dann mit meinem Laptop online zu gehen. Im neuen Terminal möglich, aber hier am alten brauchte man einen Code und ich wollte nicht noch mal aufstehen und schaffte es nur noch mich auf der Toilette umzuziehen. Durch eine weitere Security Schlange ging es durch und ich setzte mich erstmal und auch obwohl alle anderen sich bereits anstellten. Und dann hatte ich natürlich Glück, denn alle ab Reihe 50 durften zuerst rein und dazu gehörte auch dazu und zog an den wartenden vorbei.

Es war nunr 23 Uhr und wieder saßen nur 2 in meiner Reihe, denn es war noch eine Australierin, ca. in meinem Alter, die mit 10 Jahren aus Polen ausgewandert war und nun zum ersten Mal wieder für einen Monat zurück ging, wo ihre Eltern schon waren. Sie saß aber in der Mitte, also kein freier Platz ;) Ich wartete erneut eine Stunde auf das Abendessen bzw. ich schlief kurz nach dem Start ein und die Australierin war unschlüßig, ob sie mich wecken sollte, aber ich konnte es dann noch zurückfordern. Das Essen war hier besser und auch der Service war es, denn beim letzten Flug kam es einem so vor, dass man eine Belastung für die Stewardesssen war. Allerdings hatte man deutlich weniger Platz und es gab nur 2 Filme. Der erste war The other Boleyn Girl, der nachts kam und den ich verschlief und der andere war "Dan in real Life", aber da funktionierten die Kopfhörer nicht.

Nach dem Start gab es noch ein wunderbares Naturschauspiel. Neben den ganzen Lichtern auf den Inseln, gab es noch Regen mit Blitz, was sehr spektakulär aussah, aber ich hatte meine Cam nicht mit bei mir. Ich schlief dann für mich sehr lange und morgens gab es Frühstück. Gegen 2 Uhr singapurianische Zeit und 5.30 deutsche Zeit landete ich in Deutschland. Ein komisches Gefühl.